Bücher

Das therapeutische Kalifat

Meinungsdiktatur im Namen des Fortschritts

Giuseppe Gracia

Giuseppe Gracia zeigt, wie gesellschaftliche Eliten mit dem moralischen Anspruch von Therapeuten abweichende Meinungen sanktionieren – und macht Mut zu zivilem Ungehorsam und offenem Widerspruch.

Beschreibung

Es ist eine Binsenweisheit, dass die Eliten den öffentlichen Diskurs in Medien, Kultur und Politik dominieren. Immer öfter agieren sie jedoch mit dem moralischen Anspruch von Volkstherapeuten, die alle zum friedlichen Zusammenleben erziehen wollen. Unmerklich hat sich in Westeuropa auf diese Weise ein therapeutisches Kalifat etabliert: Wer mit seinen Ansichten von der verordneten Therapie abweicht, muss mit Sanktionen rechnen. Schließlich wollen die Eliten die Wahrheit alleine definieren. So ist ein neuer Klassenkampf zwischen "Therapeuten" und "Patienten" in unseren Breitengraden entstanden.

Feinsinnig und mutig skizziert der Schriftsteller Giuseppe Gracia die "öffentliche Patientenverordnung" in Medien und Politik und plädiert für einen zivilen Ungehorsam und den Mut zum Widerspruch.

Autor: Giuseppe Gracia

Giuseppe Gracia (50) ist Schriftsteller und Kommunikationsberater, aktuell tätig für das Bistum Chur in der Schweiz. Zu seinen Büchern zählen Kippzustand (2002), Santinis Frau (2007) und Der Abschied (2017). Er publiziert in verschiedenen Medien und ist Mitglied des Schweizer AutorInnenverbandes AdS.

Leseprobe

Leseprobe wird geladen …

📄 PDF herunterladen

In den Warenkorb gelegt

Der Artikel liegt in Ihrem Warenkorb.